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Folie0Schon seit Ende 1959 gab es in Frankfurt zwei Spezialklassen für Schülerinnen und Schüler, die durch die Raster aller anderen Schulformen fielen. Die Schülerzahl wuchs rasch, und schon bald waren es vier Klassen, die an unterschiedlichen Schulen unterrichtet wurden.

Nach einem Beschluss des Magistrats von Frankfurt erfolgte die Zusammenfassung der vier Klassen zu einer Sonderschule und schließlich am Mittwoch, dem 12. Dezember 1962, die Eröffnung von Hessens erster Schule für Praktisch Bildbare in Frankfurt. Auf Vorschlag des Frankfurter Schulrats wurde sie nach dem Heilpädagogen Albert Griesinger benannt. Damals noch mit 86 Schülerinnen und Schülern im Alter von 6 bis 17 Jahren, konnte die Schule Räume der Merianschule in der Burgstraße belegen. 

„Das Außerordentliche dieser Schule liegt darin begründet, dass hier zum ersten Mal Kinder in einer Schule zusammengefasst sind, die bisher nicht für schul- und bildungsfähig gehalten wurden.“ (Mitteilungen der Stadtverwaltung vom 22.12.1962). 

Bis in die 60er Jahre konnten die Eltern auf Antrag ihre geistig behinderten Kinder von der Schulpflicht befreien lassen, die dann entweder in der Familie gepflegt oder, vor der Öffentlichkeit verborgen, in geschlossenen Einrichtungen untergebracht wurden. Anfangs brachten noch die Eltern ihre Kinder aus allen Stadtteilen zur Schule. Viele Eltern blieben in der Schule, da der Hin- und Rückweg bis zu fünf Stunden gedauert und sich somit ein Zurückfahren nicht gelohnt hätte.

Erst ab 1965 entwickelte sich ein geregelter Schulbustransport der Schülerinnen und Schüler. Die Schülerinnen und Schüler wurden anfangs von einer Hilfsschullehrerin bzw. einem Hilfsschullehrer, drei Jugendleiterinnen, einer Kindergärtnerin und einer diakonischen Helferin der Inneren Mission unterrichtet.

Der Klassen- und Fachunterricht der zwischen 6 und 17 Jahre alten Mädchen und Jungen fand vormittags für vier Stunden in Klassen (durchschnittlich 3 Jahrgänge) von 20 bis 25 Kindern statt. 

Das Hauptaugenmerk lag dabei auf der Förderung der individuellen Talente und Stärken der Schülerinnen und Schüler sowie ihrer Selbstständigkeit. So nutzte man verschiedenste Ansätze, um ihre Potentiale weiter zu entwickeln. Kunst- und Musikunterricht wurden ebenso angeboten wie Sport und Werken. Aber auch Lesen und Schreiben wurden unterrichtet. Die Schule realisierte eine breite Palette verschiedenster Projekte wie Theaterspiel, Musik, Schulgarten, Hasenstall bzw. Bienenstock im Klassenraum und andere mehr. Seit 1969 engagierte sich zudem Herr Dr. Hans Schleußner, langjähriger Vorsitzender des Förderungsvereins für Praktisch Bildbare e.V., bis zum Jahr 2008 mit viel Phantasie, Humor und Herz u. a. als Nikolaus an der Schule.

Da die Sonderschule für Praktisch Bildbare erst im Entstehen war, existierten auch noch keine verbindlichen Lehrpläne. Diese wurden erst 1971 als vorläufige Richtlinien veröffentlicht.

"Für diese Kinder ist die Schule nicht Vorbereitung auf das Leben, sondern hier ist die Schule das Leben.“ (W. Wagner, 1962)

Der damalige Schulleiter Wolfram Wagner, der die Schule von 1962 bis 1990 leitete, hatte in der frühen Aufbauzeit der Sonderschule mit erheblichen Schwierigkeiten zu kämpfen. Es fehlte nicht nur an organisatorischen Erfahrungen. Auch die finanziellen, räumlichen und sächlichen und vor allem die personellen Mittel waren kaum vorhanden.

In dieser Zeit des Erprobens neuer Wege, der täglichen elementaren Versorgung, unter dem Druck mangelnder Ressourcen und zeitlicher Beanspruchung der gesamten Schulgemeinde war dennoch eine kreative Aufbruchsstimmung zu spüren – und die hoffnungsvolle Erwartung, diesen vernachlässigten und vergessenen Schülerinnen und Schülern eine Teilnahme an öffentlicher Bildung und Wertschätzung zu ermöglichen. Die Albert-Griesinger-Schule betrieb in dieser Phase über die tägliche Unterrichtsarbeit hinaus intensive Informationstätigkeit für jeden, der um Rat fragte. Die Schule empfing Besucher aus der Stadt, der Umgebung sowie über die Grenzen Hessens hinaus und aus dem Ausland.

Lichtbildervorträge, Unterrichtsbesuche, Beratungsgespräche, Meinungsausausch, auch teilweise heftige kritische Auseinandersetzungen über den weiteren Weg der Sonderschule für Praktisch Bildbare, begleiteten den Schulalltag.

1977 zog die Albert-Griesinger-Schule in die ehemalige Grundschule 3 der Nordweststadt Frankfurt im Gerhart-Hauptmann-Ring um. Die Schülerzahl wuchs stetig an, und als 1990 Sonderschulrektor Dieter Elias die Schulleitung übernahm, besuchten mittlerweile ca. 150 Schülerinnen und Schüler die Schule. Der Unterricht musste in „zwei Schichten“ erteilt werden, da nicht genügend Klassenräume zur Verfügung standen. Das Unterrichtsangebot erweiterte sich stetig und die Zusammensetzung des Kollegiums änderte sich ebenfalls. Neben Sonderschullehrern waren fast alle pädagogischen Berufsgruppen vertreten.

1979 übermittelte uns der International Womens Club of Frankfurt (IWC) die Einladung der amerikanischen Organisatoren zu den Special Olympics. Über viele Jahre beteiligte sich neben einigen hessischen Schulen auch die Albert-Griesinger-Schule an den Wettkämpfen. Bei diesen Spielen wurde jeder Schülerin und jedemSchüler ein Betreuer zugeordnet. Diese Aufgabe übernahmen amerikanische Soldaten sowie Damen des IWCs, die dann unsere Kinder während der gesamten Wettkampfspiele begleiteten. Das olympische Motto lautete: „Lass mich gewinnen, aber wenn ich nicht gewinnen kann, so lass mich mutig sein im Versuch“.

Die Damen vom IWC Frankfurt sind uns bis heute treu geblieben und gestalten unser Schulleben sehr lebendig, indem sie für uns vielfältige Ausflüge, Museumsbesuche, Theaterbesuche, Schiffsfahrten etc. sowie das jährlich stattfindende Faschingsfest mit organisieren bzw. finanzieren.                   

Wegen Asbestbelastung musste die Albert-Griesinger-Schule 1995 mit 149 Schülerinnen und Schülern vorübergehend in die ehemalige amerikanische Elementary School in der Platenstraße umziehen. In demselben Jahr besuchte erstmals auch Frau Ammerschläger mit ihrem Mann die Albert-Griesinger-Schule. Sie hatte gehört, dass die Schule wegen hoher Asbestwerte ausgelagert werden musste. Sie wollten sich informieren und boten ihre Hilfe an. Es entstand ein intensiver Kontakt über viele Jahre. Im Dezember 1995 organisierten die Ammerschlägers erstmals für die Schule ein herrliches Weihnachtsfest mit vielen tollen Überraschungen und Geschenken für die Schülerschaft. Auch nach dem Tod vom Herrn Alois Ammerschläger setzte sich Frau Ammerschläger als Vorsitzende der Ammerschläger-Stiftung weiterhin in außerordentlichem Maße für die Schule und die Schülerinnen und Schüler ein. Zum Andenken an Frau Ammerschläger, die nach kurzer schwerer Krankheit im Jahre 2003 verstarb, beschloss die Schulgemeinde, zwei Gartenbänke aufzustellen.

Im September 1999 konnten wir über einen Kontakt mit der Stadträtin Elisabeth Haindl erstmals viele verschiedene Künstler der Yehudi- Menuhin-Stiftung „Live Music Now“ in unserer Schule begrüßen. Unsere Schülerinnen und Schüler haben bis heute auf diesem Wege die Möglichkeit, viele unterschiedliche Musikinstrumente kennen zu lernen und in die Welt der klassischen Musik eingeführt zu werden.

Nach sechs Jahren Bauzeit konnten wir endlich im Jahre 2001 – die Schülerzahl war bereits auf 185 gestiegen – in das neue Schulgebäude im Gerhart-Hauptmann-Ring 240a zurückkehren. 

2001 übernahm Peter Walter zunächst kommissarisch für zwei Jahre das Amt des Schulleiters. 2003 erfolgte dann seine offizielle Ernennung.

2001Neubau-04Nach einer langjährigen Diskussion um den Schulnamensgeber Albert Griesinger entschied sich die Schulgemeinde auf den Namen Mosaikschule. Daher heißt die Schule seit dem 01.08.2007 Mosaikschule. Der Name drückt die Unterschiedlichkeit der Schülerinnen und Schüler sowie die Fülle der schulischen Angebote aus. Gleichzeitig werden jedoch auch die Gemeinsamkeiten betont.  

Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte und alle anderen Beteiligten formen in ihrer Einzigartigkeit eine Schulgemeinde ähnlich einem Mosaikbild, das aus vielen einzelnen Bausteinen besteht, die zusammen das Gesamtkunstwerk bilden.

Schule-SchlangenAuf Grund stetig steigender Schülerzahlen auf zuletzt 260 erfolgte 2011 die Teilung der Mosaikschule. Die neue eigenständige „Panoramaschule“ öffnete am 01.08.2011 in Frankfurt-Nied ihre Pforten. 

Im Schuljahr 2011/12 erhielt die Mosaikschule den Status Ganztagsschule mit dem Profil 3.

Die Mosaikschule hat aktuell (04.02.2016) 150 Schülerinnen und Schüler die auf 21 Klassen in Grund-, Mittel-, Haupt- und Berufsorientierungstufe aufgeteilt sind.

Wir erweitern stetig unser Unterrichtsangebot, so dass der Unterricht zurzeit an fünf Tagen von 8:30 Uhr bis 13:55 Uhr stattfindet. Eine Frühbetreuung in den Räumen der Schule findet für einige Schülerinnen und Schüler in der Zeit von 07:30 Uhr bis 08:30 Uhr statt. 

Seit der Eröffnung der Cafeteria im Herbst 2012 nehmen die Schülerinnen und Schüler dort ein warmes Mittagessen zu sich.

Seit dem Schuljahr 2014/15 hat die Mosaikschule sieben AG`s am Nachmittag an denen sich 66 Schülerinnen und Schüler in der Zeit von 13:55 Uhr bis ca. 15:30 Uhr beteiligen.

Im Schuljahr 2015/16 konnte das Nachmittagsangebot auf acht AG´s erweitert werden und es nehmen mittlerweile 75 Schülerinnen und Schüler an den AG´s teil.   Click to listen highlighted text! Schon seit Ende 1959 gab es in Frankfurt zwei Spezialklassen für Schülerinnen und Schüler, die durch die Raster aller anderen Schulformen fielen. Die Schülerzahl wuchs rasch, und schon bald waren es vier Klassen, die an unterschiedlichen Schulen unterrichtet wurden. Nach einem Beschluss des Magistrats von Frankfurt erfolgte die Zusammenfassung der vier Klassen zu einer Sonderschule und schließlich am Mittwoch, dem 12. Dezember 1962, die Eröffnung von Hessens erster Schule für Praktisch Bildbare in Frankfurt. Auf Vorschlag des Frankfurter Schulrats wurde sie nach dem Heilpädagogen Albert Griesinger benannt. Damals noch mit 86 Schülerinnen und Schülern im Alter von 6 bis 17 Jahren, konnte die Schule Räume der Merianschule in der Burgstraße belegen.  „Das Außerordentliche dieser Schule liegt darin begründet, dass hier zum ersten Mal Kinder in einer Schule zusammengefasst sind, die bisher nicht für schul- und bildungsfähig gehalten wurden.“ (Mitteilungen der Stadtverwaltung vom 22.12.1962).  Bis in die 60er Jahre konnten die Eltern auf Antrag ihre geistig behinderten Kinder von der Schulpflicht befreien lassen, die dann entweder in der Familie gepflegt oder, vor der Öffentlichkeit verborgen, in geschlossenen Einrichtungen untergebracht wurden. Anfangs brachten noch die Eltern ihre Kinder aus allen Stadtteilen zur Schule. Viele Eltern blieben in der Schule, da der Hin- und Rückweg bis zu fünf Stunden gedauert und sich somit ein Zurückfahren nicht gelohnt hätte. Erst ab 1965 entwickelte sich ein geregelter Schulbustransport der Schülerinnen und Schüler. Die Schülerinnen und Schüler wurden anfangs von einer Hilfsschullehrerin bzw. einem Hilfsschullehrer, drei Jugendleiterinnen, einer Kindergärtnerin und einer diakonischen Helferin der Inneren Mission unterrichtet. Der Klassen- und Fachunterricht der zwischen 6 und 17 Jahre alten Mädchen und Jungen fand vormittags für vier Stunden in Klassen (durchschnittlich 3 Jahrgänge) von 20 bis 25 Kindern statt.  Das Hauptaugenmerk lag dabei auf der Förderung der individuellen Talente und Stärken der Schülerinnen und Schüler sowie ihrer Selbstständigkeit. So nutzte man verschiedenste Ansätze, um ihre Potentiale weiter zu entwickeln. Kunst- und Musikunterricht wurden ebenso angeboten wie Sport und Werken. Aber auch Lesen und Schreiben wurden unterrichtet. Die Schule realisierte eine breite Palette verschiedenster Projekte wie Theaterspiel, Musik, Schulgarten, Hasenstall bzw. Bienenstock im Klassenraum und andere mehr. Seit 1969 engagierte sich zudem Herr Dr. Hans Schleußner, langjähriger Vorsitzender des Förderungsvereins für Praktisch Bildbare e.V., bis zum Jahr 2008 mit viel Phantasie, Humor und Herz u. a. als Nikolaus an der Schule. Da die Sonderschule für Praktisch Bildbare erst im Entstehen war, existierten auch noch keine verbindlichen Lehrpläne. Diese wurden erst 1971 als vorläufige Richtlinien veröffentlicht. Für diese Kinder ist die Schule nicht Vorbereitung auf das Leben, sondern hier ist die Schule das Leben.“ (W. Wagner, 1962) Der damalige Schulleiter Wolfram Wagner, der die Schule von 1962 bis 1990 leitete, hatte in der frühen Aufbauzeit der Sonderschule mit erheblichen Schwierigkeiten zu kämpfen. Es fehlte nicht nur an organisatorischen Erfahrungen. Auch die finanziellen, räumlichen und sächlichen und vor allem die personellen Mittel waren kaum vorhanden. In dieser Zeit des Erprobens neuer Wege, der täglichen elementaren Versorgung, unter dem Druck mangelnder Ressourcen und zeitlicher Beanspruchung der gesamten Schulgemeinde war dennoch eine kreative Aufbruchsstimmung zu spüren – und die hoffnungsvolle Erwartung, diesen vernachlässigten und vergessenen Schülerinnen und Schülern eine Teilnahme an öffentlicher Bildung und Wertschätzung zu ermöglichen. Die Albert-Griesinger-Schule betrieb in dieser Phase über die tägliche Unterrichtsarbeit hinaus intensive Informationstätigkeit für jeden, der um Rat fragte. Die Schule empfing Besucher aus der Stadt, der Umgebung sowie über die Grenzen Hessens hinaus und aus dem Ausland. Lichtbildervorträge, Unterrichtsbesuche, Beratungsgespräche, Meinungsausausch, auch teilweise heftige kritische Auseinandersetzungen über den weiteren Weg der Sonderschule für Praktisch Bildbare, begleiteten den Schulalltag. 1977 zog die Albert-Griesinger-Schule in die ehemalige Grundschule 3 der Nordweststadt Frankfurt im Gerhart-Hauptmann-Ring um. Die Schülerzahl wuchs stetig an, und als 1990 Sonderschulrektor Dieter Elias die Schulleitung übernahm, besuchten mittlerweile ca. 150 Schülerinnen und Schüler die Schule. Der Unterricht musste in „zwei Schichten“ erteilt werden, da nicht genügend Klassenräume zur Verfügung standen. Das Unterrichtsangebot erweiterte sich stetig und die Zusammensetzung des Kollegiums änderte sich ebenfalls. Neben Sonderschullehrern waren fast alle pädagogischen Berufsgruppen vertreten. 1979 übermittelte uns der International Womens Club of Frankfurt (IWC) die Einladung der amerikanischen Organisatoren zu den Special Olympics. Über viele Jahre beteiligte sich neben einigen hessischen Schulen auch die Albert-Griesinger-Schule an den Wettkämpfen. Bei diesen Spielen wurde jeder Schülerin und jedemSchüler ein Betreuer zugeordnet. Diese Aufgabe übernahmen amerikanische Soldaten sowie Damen des IWCs, die dann unsere Kinder während der gesamten Wettkampfspiele begleiteten. Das olympische Motto lautete: „Lass mich gewinnen, aber wenn ich nicht gewinnen kann, so lass mich mutig sein im Versuch“. Die Damen vom IWC Frankfurt sind uns bis heute treu geblieben und gestalten unser Schulleben sehr lebendig, indem sie für uns vielfältige Ausflüge, Museumsbesuche, Theaterbesuche, Schiffsfahrten etc. sowie das jährlich stattfindende Faschingsfest mit organisieren bzw. finanzieren.                    Wegen Asbestbelastung musste die Albert-Griesinger-Schule 1995 mit 149 Schülerinnen und Schülern vorübergehend in die ehemalige amerikanische Elementary School in der Platenstraße umziehen. In demselben Jahr besuchte erstmals auch Frau Ammerschläger mit ihrem Mann die Albert-Griesinger-Schule. Sie hatte gehört, dass die Schule wegen hoher Asbestwerte ausgelagert werden musste. Sie wollten sich informieren und boten ihre Hilfe an. Es entstand ein intensiver Kontakt über viele Jahre. Im Dezember 1995 organisierten die Ammerschlägers erstmals für die Schule ein herrliches Weihnachtsfest mit vielen tollen Überraschungen und Geschenken für die Schülerschaft. Auch nach dem Tod vom Herrn Alois Ammerschläger setzte sich Frau Ammerschläger als Vorsitzende der Ammerschläger-Stiftung weiterhin in außerordentlichem Maße für die Schule und die Schülerinnen und Schüler ein. Zum Andenken an Frau Ammerschläger, die nach kurzer schwerer Krankheit im Jahre 2003 verstarb, beschloss die Schulgemeinde, zwei Gartenbänke aufzustellen. Im September 1999 konnten wir über einen Kontakt mit der Stadträtin Elisabeth Haindl erstmals viele verschiedene Künstler der Yehudi- Menuhin-Stiftung „Live Music Now“ in unserer Schule begrüßen. Unsere Schülerinnen und Schüler haben bis heute auf diesem Wege die Möglichkeit, viele unterschiedliche Musikinstrumente kennen zu lernen und in die Welt der klassischen Musik eingeführt zu werden. Nach sechs Jahren Bauzeit konnten wir endlich im Jahre 2001 – die Schülerzahl war bereits auf 185 gestiegen – in das neue Schulgebäude im Gerhart-Hauptmann-Ring 240a zurückkehren.  2001 übernahm Peter Walter zunächst kommissarisch für zwei Jahre das Amt des Schulleiters. 2003 erfolgte dann seine offizielle Ernennung. Nach einer langjährigen Diskussion um den Schulnamensgeber Albert Griesinger entschied sich die Schulgemeinde auf den Namen Mosaikschule. Daher heißt die Schule seit dem 01.08.2007 Mosaikschule. Der Name drückt die Unterschiedlichkeit der Schülerinnen und Schüler sowie die Fülle der schulischen Angebote aus. Gleichzeitig werden jedoch auch die Gemeinsamkeiten betont.   Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte und alle anderen Beteiligten formen in ihrer Einzigartigkeit eine Schulgemeinde ähnlich einem Mosaikbild, das aus vielen einzelnen Bausteinen besteht, die zusammen das Gesamtkunstwerk bilden. Auf Grund stetig steigender Schülerzahlen auf zuletzt 260 erfolgte 2011 die Teilung der Mosaikschule. Die neue eigenständige „Panoramaschule“ öffnete am 01.08.2011 in Frankfurt-Nied ihre Pforten.  Im Schuljahr 2011/12 erhielt die Mosaikschule den Status Ganztagsschule mit dem Profil 3. Die Mosaikschule hat aktuell (04.02.2016) 150 Schülerinnen und Schüler die auf 21 Klassen in Grund-, Mittel-, Haupt- und Berufsorientierungstufe aufgeteilt sind. Wir erweitern stetig unser Unterrichtsangebot, so dass der Unterricht zurzeit an fünf Tagen von 8:30 Uhr bis 13:55 Uhr stattfindet. Eine Frühbetreuung in den Räumen der Schule findet für einige Schülerinnen und Schüler in der Zeit von 07:30 Uhr bis 08:30 Uhr statt.  Seit der Eröffnung der Cafeteria im Herbst 2012 nehmen die Schülerinnen und Schüler dort ein warmes Mittagessen zu sich. Seit dem Schuljahr 2014/15 hat die Mosaikschule sieben AG`s am Nachmittag an denen sich 66 Schülerinnen und Schüler in der Zeit von 13:55 Uhr bis ca. 15:30 Uhr beteiligen. Im Schuljahr 2015/16 konnte das Nachmittagsangebot auf acht AG´s erweitert werden und es nehmen mittlerweile 75 Schülerinnen und Schüler an den AG´s teil. Powered By GSpeech